Schröder-Haus

 

 

 

 

Mithilfe der Techniken Aquarell und Feder nimmt Monika Thaller Zeichen- und Kompositionsmethoden des 19. Jahrhunderts auf und kombiniert sie mit Motiven aus den Randbezirken des heutigen Würzburg. Irritiert schaut man ein zweites Mal hin und versucht, das Dargestellte einzuordnen. Überlegungen zu „Gleichzeitigkeit“, „Illusion – Realität“ und „Schönheit – Reizlosigkeit“ drängen sich beim Betrachten auf.

 

Die Ölbilder haben einen anderen Charakter: Scheinbar abstrakt gespachtelt, geben sie Industriemotive der Würzburger Umgebung wieder und machen dabei zugleich ihre interessanten Seiten sichtbar.

 

Anhand von seriellen Wiederholungen nimmt Monika Thaller in einer weiteren Abteilung die Phrasenverliebtheit in Buch und Film aufs Korn.

  

 

Monika Thaller

 

Die Stationen der gebürtigen Würzburgerin waren immer von Kunst und Gestaltung geprägt, ob an der Fachoberschule, während der Ausbildung zur Schriftsetzerin oder im Studium der Kunstgeschichte.

Seit 2004 erhält sie akademischen Mal- und Zeichenunterricht im Atelier Kopp-Art, Ursulinergasse, seitdem stellt sie ihre Bilder immer wieder aus. Motive ihrer Heimatstadt spielten von Anfang an eine große Rolle, seit Neuestem befasst sie sich aber auch mit Schrift und Text, mit denen sie vertraute Bedeutungen in Zweifel zieht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Monika Thaller:
„Zeitüberschreitung“

25.9. – 20.12.

montags bis freitags,
9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

 

Eröffnung der Ausstellung

24.9., Sonntag, 11.15 Uhr
Einführung: Dr. Anni Hentschel
Musik: Dekanatsmusikschule (Querflöte und Klavier)

 

Ausstellungsinfo |

Vita |

Bild 1 |

Bild 2 |

Bild 3 |

Bild 4 |

 

 

Kommende Ausstellung:

Maneis Arbab: „Mihan – Heimat“

29.1. – 16.3.2018